Detroit Electric - als anfangs des 20. Jahrhunderts elektrisch fahren komfortabel und chic war
Zusammenfassung
Anfangs des letzten Jahrhunderts waren elektrisch angetriebene Fahrzeuge nichts aussergewöhnliches und insbesondere Hausärzte und Frauen bevorzugten die problemlose und komfortable Fortbewegung im Elektroauto. Billig waren diese Fahrzeuge zwar nicht, aber ungemein praktisch und einfach in Unterhalt und Nutzung. Die Firma Detroit Electric (hervorgegangen aus der Anderson Carriage Company) kann als Marktführer der damaligen Zeit gesehen werden, produzierte sie doch zwischen 1907 und 1929 rund 20’000 Elektrofahrzeuge, die es bezüglich Reichweite durchaus mit ihren modernen Nachfahren aufnehmen können. Dieser Artikel fasst die Geschichte des Elektromobil-Pioniers zusammen und schildert Fahreindrücke mit einem Detroit Electric von 1922.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Von der Kutsche zum Automobil
- Innovationen und stetige Verbesserungen
- Höhenflug und Niedergang
- Kinderleichte Bedienung
- Ungewohntes Layout
- Einfache Technik
- Wertvoller und unkomplizierter Oldtimer
Geschätzte Lesedauer: 4min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Was haben Oma Duck (aus den Donald Duck Comics), Thomas Edison (der Erfinder des Phongraphen und der Glühbirne) und Clara Ford (die Frau von Henry Ford) gemeinsam? Sie alle fuhren schon früh im 20. Jahrhundert Elektromobile der Marke Detroit Electric, respektive deren Vorgängerfirmen. Tatsächlich waren elektrisch angetriebene Fahrzeuge in den Zehner- und Zwanzigerjahren nichts aussergewöhnliches und insbesondere Hausärzte und Frauen bevorzugten die problemlose und komfortable Fortbewegung im Elektroauto. Billig waren diese Fahrzeuge zwar nicht, aber ungemein praktisch und einfach in Unterhalt und Nutzung.
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Es ist schon interessant, dass wir über 100 Jahre benötigten, um die Einfachheit und Unkompliziertheit des elektrischen Antriebs wieder zu "entdecken".
Dieses Mal ist es der zweite Anlauf des eMobils, nachdem 1999 der erste Anlauf ja rüde gestoppt wurde (Who killed the electric car?), aber diesmal ist er wesentlich breiter gestreut und von daher schon nicht mehr zu stoppen.
Und das ist gut so!
120 Jahre "Schüttelhuber" - um es mit den Worten Felix Wankels zu sagen - sind genug, und unsere Kinder werden sowieso nur mehr den Kopf schütteln, mit welchen Umweltverpestern wir Jahrzehntelang durch die Lande und Städte gefahren sind.
Ich bin überzeugt, das Jahrhundert des Verbrennungsmotors wird als finsteres Kapitel der technischen Menschheit in die Geschichte eingehen.
Es ist 5 nach 12 und höchste Zeit, dass wir umweltbewusster werden ...
In diesem Sinne: Welcome Detroit Electric!
LG Bernd























































































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