Riementrick – DAF 1300 Marathon im (historischen) Test
Zusammenfassung
Der Marathon war ein Sport-Coupé, das mit 57 PS und 145 km/h allerdings nicht wahnsinnig sportlich war. Das Besondere am DAF war, dass er mit seiner Variomatik rückwärts genauso schnell fahren konnte wie vorwärts. Im Test von 1974 erfahren Sie, was das Wägelchen sonst noch zu bieten hatte – und was die indischen Fakire damit zu tun haben.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Evolution in Stufen
- Zahlenspiele und Vergleiche
- Möbelschau
- Praktische Perspektive
- Marathon an der Grenze
- Pluspunkte
- Minuspunkte
- mot-Gesamturteil
- Technische Daten
Geschätzte Lesedauer: 9min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Indische Zauberkünstler klettern gelegentlich an einem wunderbarerweise senkrecht stehenden Seil empor. Hollands einzige Autobauer, die Brüder van Doorne, bedienten sich eines Keilriemens, um in der Welt des Automobils zu Ansehen und einem sicheren Plätzchen auf heiß umkämpften Märkten zu gelangen. Hochgehangelt hat sich van Doorne's Automobilfabrik – allgemein unter dem Namen DAF bekannt – auch über die Hubraumgrößen: 750—850—1100 ccm und nun mit dem Marathon 1300 auf 1,3 Liter. DAF wäre mit seinen kleinen Autos mit Sicherheit genauso gescheitert wie einst Lloyd, BMW, NSU und andere. Das Überleben – und noch mehr – verdanken die DAF-Autos der Variomatic. Diese einzige serienmäßige Antriebsautomatik ohne Stufen hat zwei Keilriemen zur Kraftübertragung, die über Riemenscheiben mit automatisch variablem Arbeitsradius ablaufen. Dieser Antrieb macht den DAF zu einer völlig untechnischen Fahrmaschine, bei deren Bedienung auch ein Mensch mit lauter Daumen an den Händen kaum etwas falsch machen kann: Er tritt auf ein Pedal und das Auto fährt los, er tritt auf ein anderes – und es bleibt stehen. Lenken muß man allerdings selber...
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