Martini 1897-1934 - grosse Schweizer Pw-Marke
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Eine dieser verschwundenen Marken ist auch Martini, die grösste Schweizer Personenwagen-Marke. Martini-Wagen verkauften sich auch im Ausland, doch nach dem Ersten Weltkrieg brachte auch ein Neustart mit eigenem Luxusmodell in 1931 nicht mehr den erhofften Aufschwung.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Genf, Neuenburg und Zürich waren einst die Zentren der schweizerischen Automobilindustrie. Mit einer Fabrikation von rund 3500 Fahrzeugen binnen 38 Jahren war Martini die grösste Schweizer Pw-Marke. Die Firma Martini war 1860 von dem aus Bayern eingewanderten Friedrich Ritter von Martini in Frauenfeld gegründet worden. Auf Betreiben von Sohn Adolf entstand 1897 ein erstes Martini-Auto. Doch erst 1902 wurde in Saint-Blaise bei Neuenburg eine richtige grosse Autofabrik errichtet. Dort entstanden Chassis nach einer Lizenz der französischen Firma Rochet-Schneider, während die Motoren bis 1917 aus Frauenfeld angeliefert wurden. Die Martini-Wagen erzielten viel beachtete Fahrleistungs- und Rennsporterfolge und verkauften sich auch im Ausland.





































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