Lorraine-Dietrich 1905-1935 - Drei Phasen
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Eine davon ist Lorraine-Dietrich. Angefangen von der Bahnwagenfabrik De Dietrich in Lorraine (Lothringen), welche nach Lizenz Autos herstellte, hinüber zu Lorraine-Dietrich, welche u.a. auch Flugmotoren konstruierten, bis hin zu Lorraine, so genannt, da die Familie De-Dietrich ausgestiegen war. Nach deren Ausstieg wurde die PW-Herstellung zugunsten anderer zu produzierender Güter aufgegeben, da sich nur noch wenige Käufer für die neuen Modelle fanden.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Diese Marke wandelte sich von De Dietrich über Lorraine-Dietrich zu Lorraine. 1897 begann die Bahnwagenfabrik De Dietrich in Lunéville, Lorraine (= Lothringen, Deutsches Reich) Autos nach diversen Lizenzen herzustellen. Von 1902 bis 1904 wirkte Ettore Bugatti als Konstrukteur. 1905 wurde der Name Lorraine-Dietrich mit dem Lorraine-Doppelkreuz als Logo eingeführt. Man setzte erfolgreich auf Renneinsätze mit bis 17 Liter Hubraum und auf die Luxusklasse. 1907 wurde kurzzeitig Isotta Fraschini übernommen. In der nun auf Argenteuil, Seine-et-Oise, konzentrierten Automobilproduktion entstanden bis 1914 Vierzylindermodelle mit 2 bis 8,3 Liter Hubraum (40 CV) und bis 85 PS Leistung. Zudem wurden Flugmotoren konstruiert.































































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