Keller 1947–1950 - mit grossen Ambitionen
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Keller, die nur von 1947 bis 1950 existierte. Im Zentrum stand ein Auto "neuer Grösse", das einige innovative Details aufwies. Sogar ein Europawerk war geplant, doch der frühe Tod des Firmengründers verunmöglichte den Erfolg.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Unter den vielen neuen Automarken der Nachkriegszeit überraschte ein deutsch klingender Name. Beheimatet war die Keller Motors Corporation aber in Huntsville, Alabama. George D. Keller, zuvor Studebaker Sales Manager, hatte mit Ex-Chrysler-Ingenieur J. S. Liefeld dessen Bobbi-Kar-Kleinautoprojekt weiterentwickelt, um Amerika zu Autos «neuer Grösse» zu verhelfen. Nach 24 Monaten Entwicklungs- und Testzeit wurden diese im Oktober 1947 in New York vorgestellt. Trotz gleichem Vorderteil besass der fünfsitzige Kombi mit Holzbeplankung einen Frontmotor, während das dreiplätzige Cabrio in Pontonform ein Mittelmotormodell war.































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