DKW Holka – Die Schweizer DKW-Fertigung
Zusammenfassung
Im St. Galler Rheintal wurden zehn Jahre lang Autos von DKW karossiert – zunächst aus Holz, später aus Blech. Es entstanden sogar eigenständige Aufbauten extra für den Schweizer Markt. Was das mit der damaligen Zollpolitik zu tun hatte und was mit der Fabrik später geschah, steht in diesem Beitrag.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Zölle gab es schon damals
- Die Autofabrik in Altstätten
- Schweizer Spezialität
- Autos für Patrioten
- (Parkett-)boden der Tatsachen
- Produktionszahlen
Geschätzte Lesedauer: 4min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die Holka AG, gegründet 1934 in Altstätten, war eine Schweizer Automobilfabrik. Genau genommen eine halbe Autofabrik: Die fahrbereiten DKW-Chassis mit Frontantrieb kamen aus Deutschland, die halbselbsttragenden Holzkarosserien wurden in der Schweiz gebaut und auf die Chassis gesetzt. Daher auch der Firmenname, von HOLz-KArosserie. Holzkarosserien? 1934? Die Bauweise war in den dreissiger Jahren gar nicht so selten. Die Ganzstahlkarosserie setzte sich zwar, von den USA herkommend, langsam durch, als Erstes beim Citroen Traction link von 1934. Aber ein Karosseriegerippe aus geraden und gebogenen Kanthölzern, das dann mit Blech oder im Fall von DKW mit beledertem Sperrholz beplankt wurde, war eine durchaus noch übliche Bauweise, und zwar bei Automobilen in allen Preislagen.
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