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... direkten Vergleich war die Fahrt mit dem Bugatti ein Kinderspiel. Für mich war es das erste Mal auf einer Rennstrecke mit einem Auto, das voll und ganz von einem Kommando elektronischer Kindermädchen kontrolliert wird. Die eingebaute Sicherheit dank Vierradantrieb sowie etlicher Differential-, Kupplungsund Stabilisierungssysteme ist wirklich erstaunlich. Man fährt zu schnell in eine Kurve, beschleunigt gleich noch viel zu hart – schon ist das Duggaduggadugga von ABS und ESP zu vernehmen. Ohne jegliches Zutun verlangsamt sich das Auto, und die Nase guckt exakt in die Richtung, in die man wollte. Der Veyron ist so viel einfacher zu fahren als der McLaren, dass es mir vorkam, als wäre ich plötzlich in einem Cartoon gelandet... Einräumen sollte man allerdings, dass es in dem Fall natürlich das Auto war, das gefahren ist. Der Veyron fährt sich selbst. Du gibst ein paar Kommandos raus, wo’s hingehen soll, und er berechnet den optimalen Weg, damit es gelingt. Im McLaren ist man mehr der einsame Segler in einer kleinen Jolle, mutterseelenallein und für alles verantwortlich, was wann passiert. Im Bugatti bist du der Kapitän eines Zerstörers mit Hunderten von herumwuselnden Kadetten, die deinen ausgesprochenen Wunsch in die Tat umsetzen. Auf dieser Strecke, unter diesen Bedingungen, ist die Position im Bugatti anscheinend eine reine Formsache, sie erfüllt ...
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