Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... des McLaren war das doof, denn auf trockener Straße kommt er richtig klasse. Auf der Vorderachse hat er ordentlich Grip, man kriegt die Power gut auf den Asphalt und beginnt zu fliegen. Seine Maschine birgt Suchtpotential. Da sie bis zu einer gewissen Öffnung der Drossel abgedämpft wird, ist der McLaren F1 ein äußerst angenehmer Autobahn-Cruiser. Darüber hinaus entfacht der Motor ein ungeheuer durchdringendes, tierisches Geheul. Von dem Sound kann man gar nicht genug kriegen. Auch mit dem Setup, was vermutlich auf Nummer sicher getrimmt ist, untersteuert er, und in scharfen Kurven versteift die Lenkung etwas irritierend, aber ansonsten ist er immer zielstrebig, berechenbar und richtig klasse. Die Schaltung hat etwas Männliches, gleichzeitig ist sie bei jedem Gangwechsel sehr präzise, wenn auch nicht superschnell. Wenn ich bei voll durchgedrückter Tube beschleunige, wechsle ich die Gänge oft sogar ohne zu kuppeln, weil der fehlende Schwungradeffekt es dem Drehmoment ermöglicht, quasi übergangslos einzurasten, wenn man das richtige Timing erwischt. Die Bremsen des McLaren sind nicht gut. Sie sind vermutlich als »sehr 1992« zu beschreiben. Sie sind von Brembo und waren zu ihrer Zeit bestimmt ausgeklügelte Geräte, verglichen mit dem heutigen Stand der Dinge sind sie allerdings eher ärmlich. Man muss kein Hirnchirurg sein, um einzusehen, warum sich ...
Kommentare