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... Aber nur beim VW ist es wirklich ein Schalthebel, beim Kadett kann der knebelförmige Griff ledig lich vorwärts und rückwärts bewegt wer den; es handelt sich um einen Wählhebel. Hat man die Fahrstellung D gewählt, dann kann man Gas geben und braucht sich um das Schalten nicht mehr zu kümmern. Die Vollautomatik ist die technisch perfek tere Lösung. Aber man weiß schon lange, daß sie bei unelastischen, kleineren Moto ren nicht ideal ist. Wie VW haben sich auch Fiat und Simca für eine Halbautomatik glei cher Art entschieden. Für gute Gesellschaft sorgen NSU und Porsche: die Kraftüber tragungen des Ro 80 und der „Sportomatik“-Modelle von Porsche arbeiten nach dem gleichen Prinzip. Fahren im Kadett Verschieden wie die Konstruktionen ist der Fahreindruck. Einen vollautomatischen Wa gen sollte man möglichst auch vollautoma tisch fahren, und dabei zeigt sich dann, daß die Kadett-Automatik ihre Sache nicht so gut machen kann wie ein guter Fahrer. Das ist zwar in gewissem Maße bei jeder Automatik so, aber es tritt bei elastischen Motoren nicht so stark in Erscheinung. Die Kadett-Automatik gehorcht blind dem Be fehl, immer den Gang einzuschalten, der auf Grund der Gaspedalstellung richtig zu sein scheint: bei wenig Gas einen hohen, bei viel Gas einen niedrigen Gang. Nimmt man Gas weg, dann schaltet sie auch bei niedrigen Tempo schon in den II. und ...
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