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... sonst einen der vielen europäischen Marken und Prototypen, mit denen sich Kaiser in den vergangenen sieben Jahren beschäftigte, sondern ein ganz normales Automobil von bescheidenen Abmessungen, recht geräumigem Inneren und einem für europäische Verhältnisse sehr kräftigen Motor. Wie das Bild auf dieser Seite zeigt, sieht der neue kleine Kaiser sehr gut und nach amerikanischer Art modern aus; von den nach unten zurückgenommenen Vorderkotflügeln ä la Studebaker über die Silhouette etwas ä la Ford bis zu den Cadillac-Delphinflossen an den hinteren Kotflügeln findet man verschiedene Elemente, die an die amerikanische Automode 1950 erinnern; in den USA ist es ja bekanntlich üblich, dass die einzelnen Marken sieh gegenseitig in ihren Linien oft imitieren. Von den technischen Daten ist offiziell noch nicht viel bekanntgeworden; immerhin mögen die folgenden Angaben einen Begriff über die voraussichtliche Grössenordnung des Wagens geben: Der Radstand ist mit etwa 255 bis 260 cm rund 30 cm kürzer als derjenige der bisherigen «populären» Amerikaner; auch sein Gewicht von rund 1100 kg liegt unter demjenigen der heutigen amerikanischen Wagen. Wie bekannt, baut Willys für Kaiser zwei Motortypen, und zwar spricht man von einem sehr leistungsfähigen gegengesteuerten Vierzylinder (hängende Einlassund stehende Auspuffventüe) mit etwas über 70 PS bei wahrscheinlich etwa 11 ...
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