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... dargeboten wurde, wie dies sonst bei den meisten Firmen teils zu unserer Freud, teils zu unserem Leid der Fall ist. Seine 2000 km hatte das Wägelchen zwar schon auf dem Zähler, ehe es in meine Ob hut kam, aber es hat bis dahin offenbar keine oder nur wenige frohe Stunden erlebt. Mein anfänglicher Eindruck war entspre chend, Geschwindigkeit und Temperament blieben hinter den Erwartungen zurück. Gleich in den ersten Tagen ging es jedoch zur Autobahn; auf den Bergund Talstrekken zwischen Frankfurt und Kassel habe ich meinem Fiat 600 das Laufen rasch beige bracht. Mehr als 10 km/st ist er hier inner halb weniger Stunden schneller geworden und hernach auch geblieben. Nur mühselig kletterte die Tachonadel auf 95 km/st, als ich wegfuhr, nach der Dressur aber stand sie oft auf 110, ja bergab auf 120, und über 100 km/st lief der Fiat von nun an, wie man in Bayern sagt, zu jeder Brotzeit. Von 80 an aufwärts zeigte übrigens der Tachometer mit plus/minus Null ganz genau an, darunter ging er etwa 3 Prozent vor. Wieder einmal sahen wir hier, daß Fahrleistungen und Tem perament jedes einzelnen Wagens weit gehend davon abhängen, wie er gefahren wird. Ein Automobil, ganz gleich welchen Typs, kann von Hause aus noch so lebhaft veranlagt sein, wenn ein Trautchenfahrer draufsitzt, entpuppt es sich langsam aber sicher und schließlich unrettbar als hoff ...
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