Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... verstärkt. Das kommt von Harman/Kardon und hat 15 Speaker. Aus dem vierflutigen Auspuff dringen ebenfalls nur dezente Töne – dem 2019er-Modell spendiert Kia daher eine Anlage mit Klappensteuerung – für die, die Understatement nicht so schätzen. Hat der 3,3-Liter eine leichte Anfahrschwäche überwunden, legt er sich – nun besser hörbar – mächtig ins Zeug. So mächtig, dass Schaltrucke die gleichmäßige Kraftentfaltung mitunter schmälern. Der Verbrauch betrug im Schnitt 12,2 Liter/100 km – für das über 1,9 Tonnen fast schwere Modell noch akzeptabel. Dass der Stinger trotz tendenziell komfortabler Abstimmung nie in Gefahr geriet, zur Sänfte zu werden, dafür sorgte der 2015 von BMW zu Kia gewechselte Ingenieur Albert Biermann. Er war in München für die M-Modelle zuständig und verpasste dem Neuling ein harmonisches und adaptiv regelndes Fahrwerk. Beim forschen Einlenken reagiert der Koreaner mit leichtem Untersteuern, im Modus Sport+, wenn das ESP dienstbefreit ist, sind leichte Drifts möglich. Der Allradantrieb leitet auf trockener Bahn 100 Prozent der Power nach hinten, ein im 2019er-Modell serienmäßiges mechanisches Sperdifferential soll helfen, speziell im Nassen mehr PS als bislang auf den Asphalt zu bringen. Die Lenkung spricht feinfühliger an in jedem Kia Optima, dürfte aber noch natürlicher sein. Für 2600 Euro gibt es neu ein Gewindefahr- ...
Kommentare