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... Vorerst war der kompakte Neuling neben Käfer, Passat und K70 einer unter vielen, doch das Zeug für mehr trug er sichtbar in sich. So prüften wir den Golf nicht nur zuerst als Neuheit (Test in «AR» 51/ 1974). Wir wollten auch seine Reparaturanfälligkeit und seine Haltbarkeit kennenlernen. Deshalb blieb der Testwagen bei uns und legte über 100 000 Kilometer zurück. Ueber seine Bewährung, seine Stärken und Schwächen und die Unterhaltskosten gibt der vorliegende Langstreckentest Auskunft. Der Verbreitung und den allmählich erscheinenden ähnlichen Modellen nach ist er tatsächlich ein Nachfolger des Käfers. Es war im Sommer 1974, als wir das Testmodell aus dem reichhaltigen Strauss der Golf-Typen auswählten. Unter dem Eindruck des noch nicht überwundenen Erdölschocks waren wir überzeugt, dass der schwächere 1100 und nicht der 1,5-Liter (später 1,6- Liter) zum Schweizer Marktfavoriten werden könne. Hersteller und Importeur teilten unsere Ansicht, und so entschieden wir uns für den Golf L, die luxuriösere Version des 1100. Das war falsch — das Rennen machte der stärkere. auch heute gebaut, aber nicht mehr als gleich ausgerüsteter L, sondern in anderen Versionen. Beim Versuchsbeginn kostete der 1100 L 11 325 Franken; der Testwagen kam mit weiterem Zubehör, so automatischen Gurten und Radio, auf 12 145 Franken zu stehen. Das heutige Angebot: In der Schweiz vier ...
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