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... 1985 herausgebrachten Nachfolgertyp 924 S nahm Porsche nun eine «Herzverpflanzung» vor. Spender ist das Schwestermodell 944, für welches in Zuffenhausen eigens ein 2,5-Liter- OHC-Vierzylinder-Motor mit L-Jetronic-Einspritzung, digitaler Motorelektronik und zwei Schwingungs-Ausgleichswellen entstand. In gezähmter Ausführung tritt dieser an die Stelle des betagten Audi-2-Liter-Vierzylinders (mit 125 PS), seine Höchstleistung: 150 PS mit oder ohne Dreiwegkatalysator. Mit 40 350 Franken liegt der Preis des 924 S Katalysator um volle 9050 Franken höher als jener für den bisherigen 924 in der «helvetischen» AGV- 82-Version. Die saftige Verteuerung geht - von Detailmodifikationen bzw. luxuriöser Serienausstattung abgesehen - vor allem auf das Konto des neuen Antriebsaggregates sowie auf das in der Schweiz ab Herbst 1986 unerlässliche «Abgaspaket» mit Dreiwegkatalysator und Lambdasonde. Dieses allein steht mit 2100 Franken zu Buche. In der heutigen Zeit versteht es sich von selbst, dass wir für den Test die nach US-83-Norm «gesäuberte» Ausführung des 2,5-Liter-Motors als Antriebseinheit wählten. Durch ein von 10,6 auf 9,7:1 zurückgenommenes Verdichtungsverhältnis, dank welchem der Oktanzahlbedarf (ROZ) von 96 verbleit auf 91 unverbleit zurückging, reduzierte sich die Leistung so, dass sich ein geziemender Abstand zum teureren und stärkeren 944 ...
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