Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... wahrscheinlich sowohl das Bitumen, als auch das austropfende Öl seine Entstehung verdankt. — In den Grubenwettern der Schaumburger Wälderton-Gruben bemerkte Broockm a n n einen starken Petroleumgeruch und schloß aus den Verbrennungsverhältnissen einiger Grubenwetter auf das Vorhandensein von Propan und Äthan. Propan und Butylen wurden bereits in den von der Steinkohle exhalierten Gasen nachgewiesen. — In den Steinkohlenflözen von Rossitz-Oslawa bei Brünn sind neben dem Bergtalg oder Hatchettin, der sich in Drüsenräumen ablagert, nach Helmhacker auch geringe Mengen von Naphta eingeschlossen. Von einem gleichzeitigen Vorkommen von Anthrazit und Erdöl im böhmischen Silur berichtet Jahn: im Dolomit von Kuchelbad finden sich zahlreiche Fossilien, deren Hohlräume mit glänzenden, amorphen Anthrazitmassen und teils auch mit Erdöl ausgefüllt sind. Beide Produkte sind zweifellos Umwandlungsformen der ursprünglichen organischen Substanz. Zu interessanten chemischen Beziehungen zwischen Steinkohle und Erdöl führten die Untersuchungen von P i c t e t und seinen Mitarbeitern. P i c t e t und B o u v i e r fanden im Vakuumteer der Steinkohle zwei Kohlenwasserstoffe von der Zusammensetzung Cm H20 und Cu H22, die die Eigenschaften von Naphtenen besaßen. Ähnliche Kohlenwaserstoffe waren bereits aus dem Erdöl von Baku bekannt. Bei der Untersuchung ergab sich ...
Kommentare