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... war der A6 das Sprungbrett in die Produktion von Fahrzeugen mit Straßenzulassung – trotzdem trägt er unverkennbare Rennwagen-Gene. Die Linie der GT-Wagen führte oft zu Missverständnissen, weil viele Varianten zu einer Sammelkategorie namens ‚A6 Maserati‘ zusammengefasst wurden. Zum besseren Verständnis der Marke und ihrer Herkunft sollte man sich vergegenwärtigen, dass es bei Maserati in den ersten fünfzig Jahren fast ausschließlich um Motorsport ging. Ihre letzten großen Erfolge auf oberstem Niveau haben die Italiener in den 1950er-Jahren eingeheimst, doch Motorsport ist teuer. Bevor das Geld, das im Motorsport die Räder zum Drehen bringt, Ende der 60er von Sponsoren kam, beglichen Hersteller oder andere Mäzene die Rechnungen für ein Rennprogramm. Maserati wäre schon 1937 pleite gegangen, hätte nicht Adolfo Orsi die Firma gerettet. Als überzeugter Kapitalist und Selfmade-Industrieller glaubte Orsi, dass Rennsiege für seine zahlreichen Unternehmen vorteilhaft wären. Trotzdem wollte Maserati auf eigenen Beinen stehen – und hier kam die A6G-Serie ins Spiel. Genau genommen hatte es schon vorher einen Versuch gegeben, einen Straßenwagen zu bauen, doch der von Ingenieur Alfieri entworfene 6-Zylinder (A6) war für den A6 1500 untermotorisiert und sein Pininfarina-Design nicht überzeugend. Erst 1954, mit der Einführung der Modellserie A6G54, konnten ...
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