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... Proportionen sind perfekt. Die Symbiose aus Anmut und Exzentrizität ist typisch für die Zagato-Produkte jener Zeit schlossen wurden, um dem Temperaturverlust im weniger anspruchsvollen Straßenbetrieb entgegenzuwirken. Viele Kunden achteten ohnehin mehr auf das Äußere. Wie bei Exoten üblich schneiderten mehrere Karosseriebauer dem A6G54 ein Blechkleid: etwa Pietro Frua und Serafino Allemano – aber nur Zagato ging den gewohnt ungewöhnlichen Weg und entwarf abgespeckte Straßenrennwagen. Außer diesen Coupés fertigte Zagato auch einen Spider, leider nur einen einzigen. Das hier abgebildete Auto mit der Chassisnummer 2107 wurde 1955 bei Zagato in Terrazzano di Rho gebaut. Spätere Exemplare hatten leicht verbreiterte Radkästen hinten, ein breiteres Heck sowie ein größeres, höher angebrachtes Heckfenster. Stilistisch waren diese Versionen vielleicht ausgewogener, aber auch an diesem – dem vierten von Zagato – A6G54 gibt es nichts auszusetzen. Die Proportionen sind perfekt. Die Symbiose aus Anmut und Exzentrizität ist typisch für die Zagato-Produkte jener Zeit. Erstmals war der Wagen auf dem Pariser Autosalon 1955 zu sehen, wo er sich den Stand mit einer von Allemano karosserierten Version und einem 150S Rennsportwagen teilte. Anders als seine Geschwister wurde er von der Maserati-Vertretung in Paris mit durchgehenden Stoßstangen ausgestattet. Um dem Motto ...
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