Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Rennen zeigen sich erst die Schwächen einer Konstruktion - denn warum kommen bei den »klassischen« Prüfungen des Automobilsports, bei der »Mille Miglia«, bei den 24 Stunden von Le Mans, bei »Lüttich-Rom-Lüttich«, bei der Carrera in Mexiko - warum kommen da immer nur vierzig oder fünfzig Prozent der gestarteten Wagen an? Die Zahl derer, die »herausfliegen«, ist dabei gering im Verhältnis zu der Ausfall-Quote auf Grund mechanischer Schäden am Fahrgestell und am Motor. Und wodurch gewinnt Porsche diese großen Wettbewerbe? Nicht so sehr durch überlegene PS-Leistung und Schnelligkeit - in erster Linie dadurch, daß die Porsche-Wagen auch nach vielen harten Wettbewerbsstunden noch voll einsatzfähig sind und ankommen. Und am Schluß wird ja immer erst zusammengezählt! In Le Mans kamen von insgesamt 60 Wagen nur noch 21 ans Ziel, aber von den 6 Porsche waren am Ende noch 5 im Rennen. Deshalb sind die Rennen und Rallyes für Porsche kein Selbstzweck. Vor allem: es wird ja überall mit Serien-Wagen gefahren! Die Sporterfolge bestätigen die Reife der Konstruktion und geben beständig neue Anregungen, wie man einen Wagen noch besser, noch vollkommener bauen kann. ...
Quelle:Archiv
Informationen zum Facsimile
Fahrzeuge in diesem Facsimile
Porsche356 A (1956) Porsche356 A 1600 S (1956) Porsche550 Spyder (1956)
Kommentare