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... an. John Vernon Pugh entwarf 1905 für Rudge-Whiteworth ein Speichenrad mit Zentralverschluss. 1906 wurde das Mi chelin-System am Renault-Rennwagen angewandt, der damit 1906 in Le Mans den französischen Grand-Prix gewinnen konnte. Für viele Jahre sollte das Miche lin-Prinzip führend bleiben. Die eisernen «Reifen» der Pferdekutschenräder kannten kein Profil. Auch die ersten Vollgummireifen waren glatt. Um ein ständiges Durchdrehen oder Wegrutschen der Räder zu verhindern, verwendete man auf die Reifen ge schraubte Profilteile — manchmal wur den sie sogar mit Druckknöpfen be festigt. Mit Einvulkanisierung Um die Reifen griffiger zu machen, ver suchte es Michelin 1903 mit dem Ein vulkanisieren von Metallteilen; ein Jahr 46 darauf lancierte auch Pirelli seinen Se melle-Reifen. Es handelte sich dabei um einen Reifen, der von einer mit Metall zapfen bespickten Lederhülle bezogen war. Das System bewährte sich, und so entwickelte Michelin ein Jahr darauf et was Ähnliches: seine Lederhülle war mit runden Metallnieten versehen worden. Bis ins Jahr 1907 wurde an diesem Sy stem weiterexperimentiert; zuletzt wur den sogar seitliche Nieten montiert, um die Haftung zu verbessern. Eine weitere — und wesentlich langlebigere — Kon struktion war der Carpe-Reifen, der ganz aus Gummi hergestellt wurde und dessen Profil aus Längsund Querrillen bestand. Die 1908 herausgebrachten All-Weather- ...
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