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... sportlich orientierte Hersteller beschreitet, um aus einem vorgegebenen Hubraum mehr Leistung zu holen, dürfte wohl zur Hauptsache am Konstruktionsprinzip der früher ausschliesslich verwendeten Motoren liegen: Bei luftgekühlten Aggregaten ergeben sich durch die Vergrösserung der Ventilzahl thermische Probleme; die Tatsache, dass Porsche im Rennsport erst dann Vierventiler einsetzte, als der Sechszylinder-Boxermotor mit wassergekühlten Zylinderköpfen versehen wurde, spricht dafür. Bei den wassergekühlten Aggregaten der Frontmotor-Porsche jedoch bestehen hinsichtlich Wärmehaushalt keinerlei Bedenken dieser Art, und so lag es nahe, dass die Stuttgarter sich ausser mit der Turboaufladung auch intensiv mit der Vierventiltechnik auseinandersetzten. Diese erlaubt es ja, den Zylinderfüllungsgrad speziell bei höheren Drehzahlen entscheidend zu verbessern und dadurch Leistung zu gewinnen. Die teilweise Verwandtschaft zwischen dem 2,5-Liter-Vierzylinder und dem V8 des 928 - beim 944-Motor handelt es sich gewissermassen um den «halben», zusätzlich mit Lanchester-Schwingungsausgleichswellen versehenen Achtzylinder - ermöglichte es, die Ergebnisse der entsprechenden Entwicklungsarbeiten auf beide Motorenfamilien zu übertragen. Als erster auf dem Markt war der «vierventilige» V8 in der 1985er-USA-Version des 928; der ...
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