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... der damals noch Josef hiess, wurde 1942 in eine grosse Familie im deutschfreiburgischen Alterswil hineingeboren. «Meine Karriere als Bauer war eigentlich bereits bei meiner Geburt vorgezeichnet», erinnert er sich schmunzelnd. Schon als Kind warteten auf ihn 25 Kühe und viel Arbeit. «Wenn schönes Wetter war, mussten wir zu Hause mitanfassen, bei schlechtem Wetter durften wir die Schule besuchen…». Das Schönwetterprogramm, also der Arbeitstag, begann bereits um 4 Uhr früh. Letztlich übernahm dann aber der ältere Bruder den Hof. Jo Vonlanthens Jobs führten ihn bis nach Basel. In seiner Freizeit besuchte er eine Leichtathletik-Gruppe der SBB und wurde 1963 Schweizermeister über 5000 Meter und Vizemeister über 1500 Meter. Noch war der Automobil-Rennsport kein Thema, er tobte sich lieber anderweitig auf den Strassen aus: Vonlanthen demonstrierte seinen Kollegen stolzerfüllt, wie man einen Peugeot auf zwei Rädern bewegen konnte – sein Chef sah es, hatte keine Freude und Jo sass nicht mehr am Volant, sondern auf der Strasse. Ende der sechziger Jahre landete Vonlanthen in Frauenfeld. Er wurde stolzer Inhaber einer Garage mit Tankstelle und Kiosk und liebäugelte mit dem Automobil-Rennsport – notabene im Alter von bereits 27 Jahren. Einem Fiat 850 Coupé für sein erstes Rennen folgte ein Kaimann Formel Vau, den er Manfred Schurti abkaufte. Es zeigte sich, dass ...
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