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... war, sondern auch auf der Rennpiste. Bei einer ACS-Veranstaltung auf der Kartbahn in Wohlen fuhr er gleich zwei Siege ein, einmal mit einem BMW 1600 und einmal mit dem Kaimann, zudem erzielte er die Tagesbestzeit. Einstieg in die Formel 3 Den Lizenzkurs absolvierte Jo Vonlanthen in Hockenheim am Steuer eines vierjährigen Occasions-Formel-3-Brabham BT15: «Der Schweizer Rennfahrer, der mir den Brabham verkaufte, lobte ihn in den höchsten Tönen.» Als Vonlanthen aus den Boxen auf die Strecke rollte, hielt er aber plötzlich das Lenkrad mitsamt dem Lenkstock in den Händen. Nicht auszudenken, was bei voller Fahrt passiert wäre… Bereits in seinem dritten Karriere-Jahr schaffte Vonlanthen 1972 mit einem Formel-3-Tecno den Schweizer Meistertitel. Sein Ziel war aber klar die Formel 1 – auch vor fünfzig Jahren ein praktisch unrealisierbares Ansinnen. Die Losung nach seinem Schweizermeister-Titel lautete aber: «Auf nach England, in die Heimat des Motor-Racing». Drei Jahre mühte er sich in der Formel-2-Europameisterschaft gegen die junge, wilde Konkurrenz mit Depailler, Watson, Pryce, Tambay, Laffite, Williamson und vielen weiteren ab. Für die Saison 1973 schaffte er es nach einem langen Kampf um Geld, Chassis und Motoren beim Winterthurer Rennwagen-Konstrukteur Jo Marquart einen GRD zu kaufen, dazu ein Ford- Triebwerk. «Ich konnte mir keinen aktuellen, starken ...
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