Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... es entstand eine ganze Baureihe mit verschiedenen Modellen —unter ihnen auch der Typ Wartburg, ein Zweisitzer mit spitzem Heck, als «Halbbruder» des Austin Ulster. Neuertechnischer Kurs 1932 setzten zwei Ingenieure die Zei chen für den neuen technischen Kurs von BMW: Fritz Fiedler, vorher als Kon strukteur bei den deutschen Werken [Motorräder der Marke D-Rad) und den Automobilunternehmen Stoewer und Horch tätig, und Rudolf Schleicher. Die ser hatte das erste eigene BMW-Modell — den Typ 3/20 — entwickelt. Dem Au stin-Motor hatte er durch einen Zylin derkopf mit hängenden Ventilen 5 Mehr-PS entlockt. Dieser 3/20 mit sei nem Zentralkastenrahmen und Radfüh rung durch Querblattfedern stellte kein technisches Ruhmesblatt dar — eher ei ne Notlösung, mit der die Lücke bis zum Erscheinen des ersten «echten» BMW- Modells geschlossen werden sollte. Der erste BMW «Dreier» (303) wies zwei Besonderheiten auf: Trotz des Hub raums von nur 1173 cm3 hatte sein Mo tor sechs Zylinder, und das Chassis be stand aus Stahlrohren unterschiedlichen Durchmessers. Eine Querblattfeder und darunter je ein Dreiecklenker führten die Vorderräder, während längsliegende Halbelliptikfedern im Stil der damaligen Zeit sowohl die Starrachse führten als auch die Längskräfte aufnahmen. Der Chassisrahmen in A-Form — wie einst beim Austin Seven — wurde durch einen Kastenträger hinter dem Getriebe und Rohrtraversen ...
Kommentare