Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... mich fast umgedreht und wäre nach Köln zurückgegangen. Aber dann dachte ich bei mir: ‚Moment mal, das ist eine einmalige Chance, mich zu verwirklichen.‘ Quasi über Nacht musste ich Designer, Modellierer und Designingenieure finden. Das Studio war auch noch kein Studio, ich musste über Fenster, Türen, Fußböden, Möbel und Ausstattung nachdenken. Ich habe Tag und Nacht gearbeitet und es gelang uns, sehr talentierte Designer aus allen Kontinenten zu finden. Zu unseren Rekrutierungsmethoden gehörte es, die Bewerber im schnellsten BMW, meist war das ein M5, vom Flughafen abzuholen, sie von dort mit einem Höllenspeed zur Zentrale zu fahren und zu sagen: ‚Das ist BMW. Komm zu uns.‘« Der Z1 wurde – mit seinen in den Seitenschwellern versenkbaren Türen und den leicht austauschbaren nichttragenden Karosserieteilen aus thermoplastischem Kunststoff – zum Kultwagen. Lagaay erinnert sich mit Freude an den Designprozess. »Es war eine grandiose Teamleistung, die richtigen Leute zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Und keine Einmischung. Wir waren sehr innovativ und bestens motiviert.« Das Schicksal des Z1, so glaubt Lagaay, wurde dadurch besiegelt, dass es keine rechtsgelenkte Version gab und dass er in einer Prototypenfabrik gebaut wurde und nicht am Serienfließband. Daher sei der Wagen sehr teuer in der Herstellung gewesen. Er kostete so viel wie ein ...
Kommentare