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... Vertretung für Daimler und BSA belieferte unter anderem den Buckingham-Palast. Ab 1923 führte das Unternehmen eine grosse Modellpalette, wobei BSA das untere Segment mit Zweiund Vierzylindermotoren abdeckte und Daimler mit Sechszylindermotoren die Topkategorie bediente. Dabei reichte das Programm vom 12 hp mit 1542 ccm bis zum Modell 45 mit 8458 ccm Inhalt, alle mit der Knight-Schieberventiltechnik. Ab 1924 galt eine Vierradebremse als Standard. Die anspruchsvolle Kundschaft verlangte immer höhere Leistungen und mehr Komfort. Im Oktober 1926 überraschte das Unternehmen mit einem Herrschaftswagen, angetrieben von einem Knight-Zwölfzylinder-V-Motor mit 7136 ccm Inhalt. Jede Zylinderreihe besass einen Vergaser und einen eigenen Zündverteiler. Bis 1935 produzierte das Unternehmen diese seidenweich laufenden «Double-Six» in unterschiedlichen Ausführungen und Hubraumgrössen. Meist liess der Kunde den individuellen Aufbau bei einem Carrosseriespezialisten anfertigen. Anders als die englische Krone mit ihren schlichten Daimlern übertrafen sich andere Herrscherhäuser mit noch prunkvolleren Aufbauten, die heute gesuchte Einzelstücke sind. Lanchester wird einverleibt Daimler wie Lanchester gaben grossvolumigen Motoren den Vorrang. Die drei Brüder Lanchester setzten diese mit entsprechendem Chassis und speziellen Aufbauten immer wieder erfolgreich in ...
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