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... einstige Geistesgegenwart und auch nicht mehr das mir eigen gewesene totale Beherrschungsvermögen; Eigenschaften, die im Rennen notwendig sind. In der schnellen Beurteilung von Rennsituatio nen tauchen ungewöhnliche Schwierigkei ten auf, die ich früher nicht kannte, so dass ich nicht mehr blitzschnell reagieren kann. Mit 200 oder 250 Stundenkilometern kön nen sich derartige Verzögerungen in der Reaktion verhängnisvoll auswirken.» Stirling Moss hängte den Helm aber nicht ganz an den Nagel, denn später hat er noch einzelne Rallyes bestritten, ebenso ist er bei Rennen mit historischen Wagen sowie bei Tourenwagenrennen angetreten. Einmal ging er bei der East African Safari als Navigator seines berühmten Schwa gers, des schwedischen Rallye-Idols Eric Carlsson, mit einem Saab, an den Start. Aber als Copilot taugte Stirling Moss scheinbar nicht viel, denn alsbald irrte der Saab auf falschen Pfaden umher, und der Safari-Einsatz war im Eimer. In seinem ereignisreichen Leben hatte der insgesamt dreimal verheiratete Engländer ab und zu mal Schwierigkeiten mit den Hütern der Ordnung, denn manchmal glaubte Moss, man könne das Gas auch auf öffentlichen Strassen voll stehen lassen wie auf der Rennbahn, so dass es zu Aus weisentzügen kam. Zwischen 1949 und 1955 ist er bei mehreren Schweizer Rund rennen an den Start gegangen: in Lausan ne zuerst (1949 auf einem Cooper-Jap), dann mehrmals ...
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