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... in Düsseldorf um die Lösung die ser prekären Frage nicht herumkommen.“ Es verging kaum mehr als ein Jahr, daß auf der IAA 1955 in Frankfurt dieser „große 3 = 6“ gezeigt wurde, wenigstens offiziell, denn schon auf der Fahrt zur IAA begegneten mir ganze Rudel von neuen DKWs, die den Händlern zu geführt wurden. Auch in Düsseldorf hatte man also den Schluß gezogen, daß andere Wagen dieser Preisklasse gegenüber dem 3 = 6 auf die Dauer im Vorteil sein mußten, wenn hinsicht lich der Geräumigkeit nichts geschah. Man löste das Raumproblem recht elegant: Der Wagen wurde sozusagen der Länge nach aufgeschnitten und ein 10 cm breiter Streifen dazwischen gesetzt. Unter ungefährem Beibe halten der Längsmaßc ergaben sich so runde 10 cm größere Ellbogenund Sitzbreite, und auch der Kofferraum profitierte davon. Die Spurweite rückte vorn von 1190 auf 1290 mm, hinten von 1250 auf 1350 mm, was eine wei tere Verbesserung der Straßenlage versprach. Auch die Quer-Blattfedern mußten länger wer den; um die jetzt größeren Biegemomente auf nehmen zu können, wurden sie breiter gemacht und erhielten Gummi-Zwischenlagen an den Federblättern. Der Verlust an Verdrehsteifig keit des Rahmens wurde durch eine zusätzliche Kreuztraverse mehr als wettgemacht. Stirnwie Heckscheibe wurden entsprechend breiter. Was anfangs wie eine Sünde wider den Geist der sportlichen Sonderklasse ...
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