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... Einstieg zehn Zentimeter höher geraten und hätte das Auto zu bullig wirken lassen. Die Alternative zum konkaven Dach wären zwangsläufig eben der um zehn Zentimeter verringerte Einstieg und die schlechtere Rundumsicht gewesen. Das Pagodendach hat also in erster Linie funktionelle Gründe! Die Ästhetik und der moderne Look spielten die zweite Geige.« Bracq atmet durch, tief. Immer wieder muss er diese Umstände klarstellen. Und er setzt nach: »Außerdem wäre der W 113 dann vielleicht nie zu jenem begehrten Klassiker geworden, der er heute ist.« Dabei beruft sich der Maître auf Versuche mit Schattenwürfen eines von innen ausgeleuchteten Pagoden-Cockpits an den Wänden eines verdunkelten, mattschwarz gehaltenen Raums. Der optische Effekt verblüffte Besucher immer wieder: Bei der Pagode haben nur die A-Säule der Frontscheibe und die C-Säule zwischen Seitenund Heckscheibe tragende Funktion. Diese beiden Pfosten sowie das Dach und die Flanken bleiben bei der Wandprojektion dunkel. Die Glasflächen aber erscheinen hell auf der Wand, so lassen sich Fensterflächenanteil und Rundumsicht gut ermitteln. »Wenn wir ein klassisch nach oben gewölbtes Dach entworfen hätten ... wäre der W 113 vielleicht nie zu dem Klassiker geworden, der er heute ist« MASKULIN OHNE ZU SEHR ... ... mit den Musikeln zu spielen: Weich ohne die maßgeblichen Konturen und klaren ...
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