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... spielerische Ehrenbezeugung rn Statuenpark Middelheiiri zu Antwerpen war die Biennale des vergangenen Sommers dem Auto gewidmet. Ob- Chris Reinewald Fotos: Pieter E. Kamp wohl sie wie eineAutoaus stellung aussah, hatte sie nicht das geringste mit dem Brüsseler Salon zu tun. Die meisten Wagen auf dieser «Autobiennale waren nämlich nicht einmal fahrbar, ging es doch ausschliesslich um das Äussere und um die Symbolik des «Transport mittels Auto» in unserem täglichen Leben: kurz, die Freilichtschau behandelte das Auto als Kunstobjekt. Soweit es sich nicht um berühmte Stylingstudien von Meistern wie Pininfarina, Bertone und Giugiaro handelt, scheint sich der Durchschnittsautomo bilist heute eher um c„- Werte als um das Äussere seines Autos zu küm mern. Eine durchaus ver ständliche Haltung. Nur, wenn der Fahrer so prosaisch über sein Fahrzeug denkt, riskiert er dessen Magie zu vergessen. Es ist denn vor allem die vom Auto ausgehende Aus strahlung, die Künstler inspiriert, bestehende Wa gen zu schmücken oder sogar eigene Wagen zu kreieren. Es gibt. Fälle, da wurden aus Autoersatztei len Skulpturen gebaut. Auch sie tragen dazu bei, dass das Auto auch in die Domäne der bildenden Kunst Einzug hielt. Auspuffrohrewie Schlangen Auf die Kunstgeschichte zurückblickend,stelltsich heraus, dass das Auto schon 25 Jahre nachseiner Geburt in künstlerisches Empfinden aufgenommen wurde. Bereits 1909 schrie- ...
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