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... zu nächst nicht begünstigt ist. Die Vorderräder hän gen an reinen Querlenkern — im Gegensatz zum 600, der unten ja eine Querblattfeder aufweist. Auch das ist typisch für die Sorgfalt, mit der man den Multipla entwarf, denn die Lösung mit Doppelquerlenkern und Schraubenfeder ist teu rer als die des Viersitzers. Hätte ein deutscher Konstrukteur die gleiche Aufgabe gehabt, so hätte bestimmt der 600 die Schraubenfeder und der Multipla die Blattfeder bekommen, weil es sich bei einem Kleintransporter ja doch um ein „halbes Nutzfahrzeug“ handelt. Dafür darf der Multipla aber für sich in Anspruch nehmen, schon Schraubenfedern, vorne fehlt auch der Stabili sator nicht. Die Aufgabenstellung des Multipla lautete, unter Verwendung einiger Aggregate des 600 sechs Personen genügend Platz zu verschaffen. Der Hecktriebsatz und die Hinterachse lagen fest, auch der hintere Karosserieüberhang. Da auch die hintere Spurweite gegeben war, blieb nur die Lösung, dreimal zwei Sitze hinterein ander anzuordnen. Die Lenkungscharakteristik und die Wendigkeit (8,8 Meter Drehkreis) wollte man erhalten, so daß auch der Radstand bleiben mußte. Die vordersten beiden Sitze kamen des halb fast über die Vorderachse, was eine Ände rung der Lenkung nach sich zog. Im Gegensatz zu deutschen Kleintransportern liegt die Lenk säule des Multipla ziemlich flach; vom Lenkrim •. • ...
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