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... nämlich passieren, dass beim Schliessen die eine Seite nicht richtig einhakt. Öffnet man beim wieWorblaufen nächsten Mal die Haube zur anderen Seite, kommt sie einem vehement ent gegen —waswederihrselbstnochdem Lack derKotflügel gut bekommt. Davon abgesehen, ist der Klappmecha nismus eine feine Sache, denn er ge währt besten Zugang zum Delahaye- Triebwerk. Entwickelt aus einem Last wagenmotor, debütierte dieser Sechs zylinder 1935 im nagelneuen Delahaye 135: Ein in keiner Weise ungewöhnli cherLanghuber, dessen hängendeVen tile überStossslangen von einer unten liegenden Nockenwelle betrieben wur den. Bemerkenswert war allenfalls, dass alle 135er mit einem Ölkühler aus gerüstet waren, nicht aber mit einem Ölfilter! Zusammen mit der nur vier fach gelagerten Kurbelwelle stellte dies einenderSchwachpunktedesrobusten Motors dar, der zunächst mit einem Hubraum von 3227 cm3 [Bohrung x Hub 80 x 107 mm) aufwartete, aber schon 1936 auf 3557 cm3 (84 x 107 mm] aufgestockt wurde. Dabei blieb es bis zumEndeseinerLaufbahn im Jahr1954. Selbst derfranzösische Ford Vedette, dernoch vomaltbewährten V8-Motormitstehenden Ventilenangelrieben wurde, erhielt mituntereinenoffenen Worblaufen-Aufbau (um 1950). (Foto: <AR»-Archiv] Der Delahaye 135 war das Werk von Jean Franqois, einem begnadeten jun gen Ingenieur, den «Monsieur Charles» (Charles Weiffenbach, von 1898 bis 1954 Patron von Delahaye] ...
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