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... hartnäckiges Tüfteln und Pröbeln belohnt. Und dank einem Versuchsund Entwicklungsteam, das keine Mühen und Überstunden scheute, erreichte der Kreiskolbenmotor innert weniger Jahre eine beachtliche Reife, die ab Ende 1964 eine erste Serienpro duktion von Einscheiben-Wankelmotoren gestattete. Sie wurden im NSU Spi der eingebaut, einer extra zur Serien erprobung des Kreiskolbenmotors auf gelegten Modellvariante des NSU Sport prinz. 16 Im Herbst 1967 folgte dann der Ro 80, ei ne völlig neu konstruierte viertürige Li mousine der Oberklasse. Das Kammer volumen von 497,5cm3 des Spidermo tors war geblieben, aber an die Stelle ei nes einzigen Läufers (Kreiskolbens) tra ten nun deren zwei. Das Resultat dieser Verdoppelung war ein turbinenartiger Lauf des Ro-80-Motors, dessen Geräusch auch bei Autobahntempi nicht aufdring lich wurde — im Gegenteil: die Dreh zahlen dieses Zweischeiben-Wankels schienen nach oben keine Grenze zu kennen. Diese wurde nur von den Ne benantrieben wie Wasserpumpe, Alter nator und dergleichen diktiert. Beispielhaftgeblieben Auch heute noch überrascht der niedri ge Geräuschpegel bei schnellen Lang streckenfahrten im Ro 80. Der grosse NSU ist ein beispielhaftes Tourenfahr zeug geblieben, eine «grande routiere», um einen von den Franzosen geprägten Begriff zu verwenden, der eigentlich viel früher für Klassewagen wie Delage und Delahaye, Hotchkiss und ...
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