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... Ferrari- Limousinenstudie «Pinin», die am vergangenen Turiner Salon für Schlagzeilen sorgte, hatte sich Sergio Pininfarina (55) selbst das schönste Geschenk zu seinem fünfzigsten Firmenjubiläum gemacht, und heuer wollte er zu Ehren der «Automobil Revue» ein vergleichbares Meisterwerk schaffen. Eine langjährige enge Zusammenarbeit mit der «AR»-Redaktion, vor allem aber auch die tiefe persönliche Freundschaft zum mittlerweile in den Ruhestand getretenen früheren «ARB- Chefredaktor Robert Braunschweig hatten in Sergio Pininfarina diesen Entschluss reifen lassen. Für ihn stand es schon von allem Anfang an fest, dass es sich bei dieser geplanten ungewöhnlichen Geburtstagswidmung nicht um eine blosse Karosseriestudie handeln durfte, die auf einem nicht fahrtüchtigen Unterbau steht und deren Schicksal es sein muss, nach glanzvoller Premiere irgendwo in einem Schuppen zu verstauben. Er wollte vielmehr ein voll fahrbereites Auto präsentieren, und zwar sollte dieses nicht nur punkto Karosserie eine Klasse für sich sein, sondern auch in seiner Technik zur heutigen Avantgarde gehören. Welches Auto sollte er als Basis für seine Pläne in Betracht ziehen? Am Genfer Salon 1980 will Pininfarina seine Entscheidung darüber spontan getroffen haben. Der damals debütierende Audi Quattro, so schien es ihm, brachte alle Voraussetzungen mit, die er für die ...
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