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... Dichte erfor dert einen möglichst gleichmäßigen Ver kehrsfluß, für den zwar Autos von zu ge ringer Leistung und schlechten Fahreigen schaften schädlich, Autos von übermäßig hoher Leistung und überdurchschnittlichen Fahreigenschaften aber auch nicht nützlich sind. Vom Durchschnittsautofahrer können keine 200 km/h Autobahn-Dauertempo und kein wettbewerbsmäßiges Kurvenfahren verlangt werden. Weder auf der Autobahn noch auf der Landstraße kann man von ihm erwarten, daß er sich sofort in einen Win kel verkriecht, wenn hinter ihm ein solches überlegenes Auto auftaucht. Der Fahrer eines schnellen Wagens muß die Mehrzahl und den von ihr repräsentierten Durch schnitt in Leistung, Fahreigenschaften und fahrerischen Fähigkeiten respektieren. Er kann keine Sonderstellung beanspruchen. Unter dieser Voraussetzung aber, daß Sonderrechte für den Fahrer des in Lei stung und Fahreigenschaften überlegenen Wagens nicht in Frage kommen, hat es keine Berechtigung, ein solches Fahrzeug als verbrecherisch zu bezeichnen. Daß in der Automobiltechnik versucht wird, ein Optimum zu erreichen, ist vielmehr eine Notwendigkeit. Dies läßt sich am Beispiel des amerikanischen Autos der letzten zehn Jahre nachweisen: In den USA wurde die Leistung der Motoren ständig erhöht, weil der dichte Straßenverkehr ein gutes Be schleunigungsvermögen erforderte. Um Fahreigenschaften und ...
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