Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... platzte, was einen beträchtlichen Batzen aus dem Blech fetzte. Bei über 350 km/h! Unsere Jungs schafften es irgendwie, die Teile wieder zusammenzufummeln, und ich holte die Rekorde für zehn Kilometer und zehn Meilen. Ganz passabel. Wir waren voll drauf. Ich erinnere mich noch an die Rückfahrt zu unserer Basis in Wendover, 15 Meilen entfernt von den Salzseen. Den 512M hatten wir auf dem Trailer, und ich fuhr mit dem Daytona etwas später hinterher. Statt Beifahrersitz hatte ich einen Benzintank. Trotzdem hatte ich es irgendwie geschafft, meine damalige Freundin ins Auto mit reinzuquetschen. Die Straße ging schnurgerade bis zum Horizont, und ich schaltete mich gerade nach oben durch, als ich weit vorne ein Auto mit einem goldenen Wappen auf der Tür und einem Blinklicht auf dem Dach erkennen konnte. Als ich daran vorbeizog, war der Daytona am Limit. Bei der Ankunft im Hotel rief ich dem Team zu: ‚Achtung, Ärger im Anmarsch!‘ Die brachten den Wagen sofort in die Garage, bockten ihn hoch und nahmen die Räder runter. Sie lagen unter dem Auto, ich in meinem Zimmer, als der Cop mit Blinklicht eintraf. Mann, der hatte keinen Sinn für unseren Humor ...« Seit seinem Ausstieg als Händler ist Chinetti untrennbar mit Ferrari verbunden – dank weiterer Umbauten, Restaurierungen oder als Wettbewerbsteilnehmer bei Autoschauen. Aufgrund seines gesunden Zynismus ...
Kommentare