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... für Vierund Sechszylindermo toren. Die Anfänge liegen bei dem von Birkigt geschaffenen 200-PS-Hispano- Suiza-Flugmotor, der während des Er sten Weltkriegs von Wolseley in Lizenz gebaut und als Wolseley Viper bekannt wurde. Der erste Nachkriegs-Personenwagenmotor von Wolseley hatte bereits in V- Stellung hängende Ventile mit Kipphebelbetätigung — ebenso wie die Hispano-Motoren von 1914. Der Ventiltrieb der Morris/MG-Motoren bestand aus ei ner obenliegenden Nockenwelle und abwechselnd beidseitig gelagerten kur zen Schlepphebeln. Ein ungewöhnliches Detail war der Antrieb über die Anker welle des senkrecht gestellten Genera tors. Diese Lösung war zwar genial, brachte aber in der Praxis manchen MG- Eigner zur Verzweiflung, weil eine nicht ganz perfekte Dichtung am oberen Ke gelradtrieb gelegentlich Öl austreten liess, was dem Generator keineswegs guttat. Sonst liess sich über den Nockenwellen antrieb nur Gutes sagen. Vor allem er möglichte er eine sehr präzise Ventil steuerung, was sich bei den hohen Drehzahlen, zu denen die Motoren im Lauf ihrer sportlichen Entwicklung in Abingdon dressiert wurden, als sehr nützlich erweisen sollte. Auch die steife Zylinderblock/Kurbelhaus-Einheit, die um ein gutes Stück über die Hauptlager ebene hinabreichte, bot gute Vorausset zungen für Drehzahlund Leistungsstei gerung. In gewisser Weise kompensierte sie wohl das Manko, das ...
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