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... hört sich gut durchgeschüttelt an. Die Markennamen weisen auf die unterschiedlichen Charaktere hin: Der Maserati fährt die emotionale, der Porsche die kompromisslose Schiene, und der Mercedes ist eine Weiche, die überallhin führen kann. Für Schnellleser: Eine imaginäre Punktewertung en detail würde der Mercedes SL 55 AMG mit Abstand gewinnen. Das ist - selten war man sich bei einer Fahrzeugbeurteilung so einig - der neue Massstab, der Hammer oder Überflieger: Er bietet sachlich kaum Angriffsflächen. Aber beim Umsteigen in den Maserati oder in den Porsche wird klar: Perfektion allein kann es nicht sein. Ecken und Kanten haben etwas für sich, sind unterhaltsamer. Der Mercedes SL 55 ist dann erste Wahl, wenn es das hauptsächliche Automobil im Haushalt ist. Selbst dann muss es nicht zwingend der AMG sein, denn der SL 500 ist germanisch genug, und er passt besser in den Preisrahmen. Mit seinem Nettopreis von 153 000 Franken liegt der 500 auf dem Niveau der ausgewählten Konkurrenz, hinkt ihr allerdings fahrleistungsmässig leicht hintennach. Der Bonus des variablen Blechdachs aber bleibt. Man kann es so sehen: Die formidable Dacheinrichtung erspart den Drittwagen, di und BMW und limitiert auf 250 km/h. Weil sich der AMG bei diesem Tempo anfühlt wie andere Autos bei 180, werden wohl manche Käufer von der Möglichkeit Gebrauch machen, gegen etwas Geld ...
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