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... oder de Tomaso begangen wurde. Ferrari-Look Mit dem preiswerten Einkauf der Antriebs elemente ist es freilich nicht getan, denn wer auf dem dünn besetzten Elitemarkt etwas werden will, muß neben dominieren den Fahrleistungen auch für ein eben bürtiges Makeup sorgen. Im Falle des Italia geschah dies durch den vergleichs weise unbekannten Stylisten Scaglione, der sich beim Karosserie-Entwurf an Fer rari-Modellen orientierte. Insbesondere die Frontpartie stellt eine nahezu kom plette Nachgeburt des inzwischen nicht mehr gebauten Ferrari Superfast dar, und allein die in Richtung Windschutzscheibe bauchig ansteigende Linienführung macht dem Kenner deutlich, daß er keinen echten Ferrari vor sich hat. Dieser Vor behalt, der sich noch stärker untermauern läßt, sobald man des Newcomers Heck partie mit den zwei über den Kotflügeln herauswuchernden Ausbuchtungen be trachtet, ist freilich nur dem reinen Ästhe ten wichtig. Denn überall sonst wird der Italia zumindest als Ferrari eingestuft, und mehr Anerkennung kann man eigentlich kaum erwarten. Dem zukünftigen Italia- Käufer kann diese Hochschätzung nur willkommen sein; für rund die Hälfte des Geldes, das man beim Kauf eines „rich tigen" Ferrari aufbringen muß, ist er beim Publikum „in" und nimmt teil an jener Verehrung, der sich beispielsweise Porscheoder 280 SL-Piloten schon ...
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