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... flexiblen Drei punkt-Motoraufhängung zu Leibe, die Bremskraftübertragung wurde verein facht, und ausserdem gab's jetzt auch ein Fernlicht. Vor allem aber war über die Lamellenkupplung gemeckert wor den, die an sich gut und sanft arbeitete, aber allzu allergisch gegen Misshand lungen war und deshalb durch eine ro bustere — und billigere — Einscheibenkupplung ersetzt wurde. Das wiederum freute jene Leute im Kon zern, die sich insgeheim über die hohen Herstellungskosten mokierten, die im März 1928 für den Tudor Sedan noch 714,95 S verschlangen — dies bei einem Engrospreis von 396 $. Mit steigendem Ausstoss änderte sich dies natürlich, trotzdem gab «der Alte» Mitte 1928 grü nes Licht für die ungeduldigen Rotstifte, wobei er allerdings misstrauisch dar über wachte, dass es dabei zu keinen Qualitätsabstrichen kam. Oftmals gelang es sogar, bei den vielen Modifikationen bis 1931 nicht nur kostengünstigere, sondern auch bessereTeile einzubauen. Dieaugenfälligste Änderung konnte das Publikum ab Januar 1930 bestaunen: dem A war ein schickeres Blechkleid verpasst worden, die Windschutzschei ben Hessen sich jetzt umlegen und die Nickelpflege konnten A-Eigner fortan vergessen, denn unter anderem bestan den Kühlerverkleidung und Scheinwer fer jetzt aus rostfreiem Stahl. Sieg überChevrolet, aber... Das pure Facelifting war von Marktbe dingungen diktiert worden, die nicht ge rade ...
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