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... Dabei fährt er sich durchaus wie einer. Der motorische Reiz, der bei solchen Autos ab seits der reinen Vernunft nicht zu unterschätzen ist, läßt den Corrado sogar besser aussehen als den Porsche. Die derzeit größte und stärkste Version des VR6-Motors macht Spaß - kei ne Frage. Das spontane Ansprechen aufs Gas, das willige, vibra tionsarme Hochdrehen und nicht zuletzt der unter Vollast hörbare Sound der einund ausströmenden Gase sind ge nau das, was man von einem Sportwagenmotor erwartet. Der Porsche-Vierzylinder kann da nicht mithalten. Gut, er ist stark und durch zugskräftig, er hängt ordentlich am Gas, und er hat mit seinen Ausgleichswellen ein für einen derart großen Vierzylinder schon erstaunliches Maß an Kul tiviertheit erreicht. Aber er ser viert das alles ein bißchen fad, leise nuschelnd und so dezent, daß seine 240 PS erst beim Be trachten der Fahrleistungswerte so richtig glaubhaft werden. Auch seine Überlegenheit im Drehmoment kann er nicht überzeugend ausspielen, wobei natürlich wieder das höhere Gewicht eine Rolle spielt. Aber auch das schlichte Vorhanden sein eines Sechsganggetriebes verhindert eine schaltfaule, aus dem vollen schöpfende Fahr weise. Wer sechs Gänge hat, will sie auch nutzen. Im Porsche greift man deshalb, und auch weil die Schaltung so schön exakt funktioniert, recht oft zum Schalthebel, obwohl das ...
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