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... ist alles andere als ein rein rassiger Racer. Er muß mit ei ner Technik leben, die im Mo torenbau eigentlich längst Hi storie ist, mit einer Nockenwel le. die tief in seinem Grauguß block rotiert und über lange Stößelstangen den Bewegungs ablauf der Ventile regelt. Daß ein Motor mit diesem Handi kap trotzdem eine Chance hat, dafür sorgt das Reglement: Müssen reinrassige Rennma schinen (Leichtmetall-Block, vier Ventile pro Zylinder) mit einem Ladedruck von 0.6 bar (Überdruck) leben, so dürfen „Serien-Abkömmlinge“ wie der Buick mit einem Ladedruck von knapp über 0,9 bar rennen. Diesen Vorteil gibt’s allerdings nur in Indianapolis - auf allen anderen Rennplätzen gibt es diesen feinen Unterschied nicht. Ein Grund, weshalb der Buick auch nur einmal pro Jahr ausrückt. Trotzdem: Mit 730 PS und einem Drehmoment von 690 Newtonmeter ist der Eisenhaufen ein rechter Mus kelprotz. Und sollte er erst ein mal ein rechter Steher werden, dann dürften sich seine Kon kurrenten schnell im Rückspie gel verlieren. Es gibt den Buick nämlich schon für rund 30 000 Dollarzum halben Preis also, den man bei Weis für einen der ner. Der Ilmor-Chevy ist si cherlich auch etwas steifer als der Cosworth-Oldie ausgefal len - er erhielt eine modifizierte Kurbelwellen-Lagerung und einteilige Zylinderköpfe. Im Zuge des Umbaus spendierten die ...
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