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... bislang nicht viel zu spüren. „Die Gewißheit der Souveränität kommt im Audi V8 zu kurz“, bemerkte auto motor und sport im ersten Test (Heft 22/1988). Die Kundschaft sah es of fenbar nicht anders. „Auf ent sprechende Kundenwünsche“, legt Audi deshalb nach, was ur sprünglich gar nicht beabsich tigt war. Wer den V8 spüren will, kann künftig das Automa tikgetriebe über Bord werfen und sich eine manuelle Fünf gangschaltung einbauen lassen. Die Hoffnung auf einen Preis vorteil muß er sich indessen abschminken. Fünfgangund Au tomatikversion kosten exakt das gleiche, nicht weniger als 98 700 Mark. Die neue Variante bedient sich der Technik aus dem Audi 200 Quattro. Von dort stammt das Getriebe, wenn auch dem höheren Drehmoment gemäß verstärkt, und auch das Zwi schendifferential im Antriebs strang des Allradantriebs. Die Kraft führt jetzt über die ver schlungenen Wege eines selbst sperrenden Torsendifferen tials, während sich das Auto matikmodell nach wie vor einer Kombination von Planetendif ferential und hydraulisch ge steuerter Lamellensperre be dient. Der Grund: Die Lamel lensperre läßt sich an die hy draulische Steuerung des Auto matikgetriebes anschließen. Eine Hydraulikpumpe steht dort bereits zur Verfügung, nicht aber beim mechanischen Fünfganggetriebe. Das rein mechanische Torsendifferen tial ist hier deshalb die nahelie gende, ...
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