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... Ruf wiE DonnErhall: Zum FahrvEr gnügEn zählt auch Ein sündigEr Sound Der 3600 S erfreut durch hohe Lenk präzision, den fabel haft exakten Druck punkt der Bremse und bequeme Sitze Das Interieur-Design vergab Alois Ruf an eine talentierte Heim-Werkerin: seine Ehefrau Estonia. Die verguckte sich spon tan in einen karierten Porsche-Sitzbezug aus den Siebzigern. Da keine Restmenge mehr aufzutreiben war, wich Ruf auch hier nicht vom rechten Wege ab: Er ließ nach Muster eine Rolle in exakt dem gleichen Design nachweben. Heckwärts wird die 3600 S-Optik von den beiden weit getrennten Endrohren be stimmt. Erst bei genauerem Hinsehen fällt der Heckdiffusor auf, der aerodynamisch Abtrieb erzeugt, ohne den Luftwiderstand zu erhöhen. Eigene Seitenschweller, GT- Blenden und ein Spoiler aus dem Aero-Pro gramm runden das Aerodynamik-Paket ab. Die Faszination des Ruf-Fahrens setzt sich jedoch nicht nur zusammen aus techni schen Goodies, handwerklicher Gediegen heit und der hochexakten Dirigierbarkeit eines raren Sportgeräts. Sie liegt auch im Fest für die Ohren. Das Dahinscheiden der Luftkühlung und immer rigidere Lärmverordnungen ha ben ja den Porsche-Sound der frühen Jahre fast zu Grabe getragen. Im Ruf 3600 S gibt es jedoch wieder etwas auf die Ohren, und zwar etwas unnachahmlich Sinnliches. Unter dem heiseren Schnorcheln aus dem Ansaugtrakt marschiert das ...
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