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... kommt aber trotz des wackeren 1,3-Liter-Motörchens nicht auf 7/2000 Röllchen mehr unter den Schür zen durchpasst. Miniaturisierung ist im Land der Bonsaibäumchen und elek tronischen Haustiere en vogue, ein Konzept wie das des Wagon R+ passt obendrein hervorra gend in den brüllenden Tokioter Stadtverkehr. Und - so stellte man in Rüsselsheim angesichts der unterhalb des Corsa klaf fenden Lücke fest - ideal ins Opel-Modellprogramm. Ergebnis: Der neue Suzuki Wagon R+ wurde in Zusam menarbeit mit Opel entwickelt. Opel baut den Agila in Polen, Suzuki den R+ in Ungarn. An sonsten senkt die gemeinsame Beschaffung von Werkzeugen, Teilen und Komponenten die Produktionskosten. Das freut Opel, und der Suzuki hat nun ein Lenkrad vom Astra. Überhaupt zeichnet sich der Innenraum des neuen R+ durch aufgeräumte Funktionalität und Verwendung von Teilen aus dem Opel-Regal aus. Instrumente, Schalter, Hebel - nur der Blitz auf dem Lenkrad fehlt. Die Sit ze kommen mit fröhlichbunten Stoffbezügen, bieten allerdings wenig Seitenhalt und gerade mal für kleinere Insassen ge nügend Beinauflagefläche. Aber für Sportliches oder die große Reise ist der kleine Suzuki schließlich nicht ge schaffen. Vielmehr als moto risierter Einkaufskorb, als un verkrampfter Schulbus oder schluckfreudiger Möbel-Laster. In diesen Kerndisziplinen hat der Wagon R+ ganz schön ...
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