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... auf Grund der Träg heitsgesetze verläßt sie bei stärkerer Verzöge rung ihren Platz am Boden einer Stahl wanne und hebt einen Deckel, der die Klinke am Zahnrad der Rolle einrasten läßt. beitet so gut, daß eine weitere Verbesserung höchstens noch auf weniger Raumanspruch und geringeres Gewicht hinzielen kann. Viel leicht ist es auch möglich, den Federdruck noch etwas zu reduzieren, aber er muß auf jeden Fall so stark sein, daß er den unbenutz ten Gurt ganz aufrollt und damit aus dem Wageninnern entfernt, überflüssig ist die bis her noch vorhandene Längenverstellung des mit der Rolle verbundenen Gurt-Teils - der Federdruck sorgt ja dafür, daß der Gurt immer anliegt und - ein großer Vorzug - nicht mehr individuell angepaßt werden muß. Einen gro ßen Nachteil hat der Automatik-Gurt bisher noch mit allen Gurten gemeinsam: man braucht zum Anlegen zwei Hände. Wenn man das Anschnallen, was besonders im Stadtver kehr oft vorkommt, nach dem Einsteigen ver gißt, kann man es praktisch nicht mehr nach holen, denn dazu müßte man halten, was nur selten möglich ist. Daß sich die Gurt-Fabri kanten hier noch nichts Besseres einfallen ließen, ist kaum zu verstehen. Eine annähernd starre Befestigung des Schlosses würde genü gen: man könnte dann jederzeit den Gurt ohne Hinsehen einklinken. Man sieht: das Gurt-Problem ist noch nicht gelöst, aber es kommt seiner ...
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