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... war so begeistert, dass er ein Jahr später bei einer Rallye selbst einen 1750 pilotierte. Hinterher schickte er ein Telegramm an Za gato: „Guter Motor, optimale Karosserie.“ Das Geheimnis liegt in dem festen Rohrrahmen. „Wenn die Struktur stabil ist, kann die Außenhaut ganz leicht sein, egal ob aus Stoff, Leder. Papier oder Aluminium“, sagt Zagato. Aus diesem Material bestand auch die Karosse des Alfa Romeo 159 Grand Prix, mit dem ein weiteres goldgerän dertes Kapitel in der Firmengeschichte ge schrieben wurde. Juan Manuel Fangio holte mit dem 159 seinen ersten von fünf Welt meister-Titeln. Keinen Renn-Lorbeer, aber Reputation errang die Mailänder Carozzeria mit den skurrilen „Panoramica“-Modellen. „Bei gleicher Technik“, erläutert der Zagato- Enkel, „gewinnt deijenige das Rennen, der am bequemsten sitzt, gut sieht und nicht ermüdet.“ Nach dieser Philosophie entstan den hoch aufbauende, reich mit leichtem Plexi verglaste Modelle. Ultraflach waren dagegen die legen dären Sportwagen der Sechziger vom Schlag eines Alfa Romeo TZ I und TZ 2. Mangels Elektronengehirn simulierte man damals Computerberechnungen auf der Au tostrada. Der 1960 zu Zagato gestoßene De signer Ercole Spada klammerte sich mit ei ner Stoppuhr an den Beifahrersitz und errechnete zwischen Bergamo und Mailand, dass mit zunehmender Hecklänge auch die Höchstgeschwindigkeit ...
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