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... Zeit hatte der VW noch 25 PS.“ Die sogenannten Brezel-Käfer, Modelle mit der geteüten Heckscheibe also, die bis März 1953 vom Band liefen, sind heute eine gesuchte Spezies der inzwischen 20 Millionen Mal verkauften Krabbeltiere. Ursprünglich interessierte sich Heinz-Willi Lottermann aller dings mehr für den Schwimm wagen, der während des letz ten Kriegs in größeren Stück zahlen in Wolfsburg produ ziert wurde. „Auf der Beerdigung meines Schwiegervaters“, erinnert er sich, „erzählte einer meiner Cousins, daß in Rottenburg am Neckar bei einem Schrott händler noch 17 solcher Ge fährte zu haben seien. Noch im schwarzen Anzug machten wir uns auf den Weg dorthin.“ Damals — 1961 — bekam er seinen Schwimmwagen noch für 850 Mark. Eines Tages bemerkte der Kaufmann — sein Betrieb war seit 1953 VW-Vertragswerk statt —, daß auch die Brezel käfer rar wurden und stellte einige zurück. „Ich wurde da mals von vielen für verrückt gehalten, weil ich den Schrott aufbewahrte.“ Heute hat Lot termann rund zehn fahrbereite Alt-Volkswagen, darunter ein Hebmüller-Cabrio und einen verlängerten viertürigen Taxi- Käfer, der von der Firma Ro metsch 1953 in Berlin gebaut wurde. Zur Zeit werkelt er an einem allradgetriebenen Käfer, der nachweislich von der Famihe Porsche während des Krieges in Österreich gefahren wurde. Der Fahrzeugbrief war zuerst auf Louise ...
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