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... i « miià 'Mim mit* $ i : ^-5 ■ ^ : : tâK '■ ££S. -■ «TT, / rri». I ÜTT» fkWÂ n-ïxl IP Zu was verpflichtet sich eine Stadt, die eine schnöde Ausstellung zum Salon adelt? Eine vornehme Genf-Rund fahrt in einem Rolls-Royce Silver Spur. Extra-Touren 103 Genf macht Feierabend. Das Geschäft hat Pause. Die Geschäftigen aus Büros und Banken, aus Geschäften und Passagen stau en sich auf der Montblanc-Brücke der Nacht entgegen. Der Rolls-Royce Silver Spur II vernobelt den Stau auf einer der vier Spu ren Richtung Lausanne. Aus der beque men Perspektive des Fondpassagiers, quer übers taubengraue Connolly-Leder gelümmelt, laufen die Leuchtrekla men an Nordund Südufer der Rhone zur Visitenkarte Genfs zusammen: Patek Philippe, die Banken von Zürich und Hongkong, gegenüber Rolex, Bank of New York, das Hotel Beau Rivage, Barscheis Ufer zum Jenseits. Armand Arnold, der 52jährige Chauffeur, empfiehlt das benachbarte Hotel Richmond. Zeitgeschichtlich ist es von weniger morbider Bedeutung als das Beau Rivage, vor dem schon 1898 ein prominentes Mordopfer zu bekla gen war, die österreichische Kaiserin Sissi. Der Service im Richmond, meint Arnold, sei persönlicher, vor allem: Hier halte man für Gäste einen Rolls- Royce bereit. Er sagt das so, als sei ein Rolls- Royce das einzige Gefährt für einen Stadtbummel in Genf. Fest steht, daß ein ...
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