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... agiert, nicht im Werksteam? Seyfarth schmunzelt: „Ich war wohl nicht linientreu genug.“ Einmal darf er als Ersatz mann für das Werksteam in Finnland an den Start gehen. Es bleibt jedoch die Aus nahme. Auslandseinsätze beschränken sich auf Wettbewerbe in sozialistischen Bruder staaten. Was mangels Budget nur klappt, weil die Rallyefahrer international Zusam menhalten und sich gegenseitig helfen - mit Ersatzteilen und Privatunterkünften, denn Hotels sind unerschwinglich. Eine bunte Szene, auf die sogar das Ma gazin „Stern“ aufmerksam wird. Ein Repor ter will Seyfarth interviewen. Die Staats sicherheit bekommt Wind vom Besuch des Westreporters und entsendet Spitzel vor das Wohnhaus des Rallyepiloten. In Seyfarths Stasi-Akte sind die Überwachungsfotos zu finden. Dass der Westbesucher mit staat licher Genehmigung handelt, finden die Schnüffler erst später heraus. Aus seiner einen ganzen Ordner füllenden Akte erfährt er, dass sogar geprüft wurde, ob er als in- O hne Improvisationstalent hatten es Autofans in der DDR schwer. Wer aber obendrein als Privatier im Mo torsport erfolgreich mitmischen wollte, musste schon besonders hartnäckig sein. Bei Rainer Seyfarth kommt noch eine ge hörige Portion Humor dazu. Wenn der 69-jährige Thüringer von seiner Karriere als Rallyefahrer, Besitzer einer Trabant- Werkstatt und schließlich Eigentümer ei nes VW- ...
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