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... und dem unabstreifbaren Gefühl, von diesem britischiranischen Boudoir nicht nur gegen alle Gefahren der Welt ge schützt zu sein, sondern auch gegen schlechte Laune. Egal, woher sie kommt. Text: Malte Jürgens Fotos: Dino Eisele Doppelt persönlich: In einem Rolls-Royce ist man Chauffeur und genusserprobter Fahrgast stets in ein und derselben Person Euro soll die hier vorgestellte Limousine kosten. Kenner verweisen Bedenkenträger ob des hohen Gewichts auf die einschlägige Ge schichte dieser Speziallinie der britischen Edelmarke. Ab 1914 fertigte Rolls-Royce auf Basis des serienmäßigen Silver-Ghost-Fahrgestells kleine Schützenpanzer mit hinteren Zwillingsrädern, die statt des normalen Ka rosseriegewichts von etwa 750 Kilogramm eine Panzerung von 3,5 Tonnen trugen. Die Chassis verkrafteten das Zusatzgewicht aus gezeichnet. Noch zu Beginn des Zweiten Weltkriegs standen nicht wenige der Klas siker mit der Kanone in arabischen Staaten im Militärdienst. Der Umgang mit Rolls-Royce-Automobi len fordert unbewusst schon ein wenig die Teilung des Besitzers in eigentlich zwei Per sönlichkeiten: Auf der einen Seite ist man erfreuter und zufriedener Fahrgast in einem unnachahmlich reichhaltigen Ambiente aus Walnußholz und Leder, zum anderen ist man aber eben auch Chauffeur. Und der darf nicht zucken, wenn er beim Öffnen einer der vier Pforten erst einmal jenen ...
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